Tag eins

17. Juli 2008

…meiner hoffentlich fabulösen und erfolgreichen Selbsterfahrung als Bloggerin im WWW.

 

Noch ist das Dings hier „under construction“ und so, wie ich mich kenne, wird das auch noch eine Weile so sein. Macht aber nix, denn der geneigte Blog-Konsument wird schnell vergessen, wie langweilig es hier im Augenblick noch ausschaut und sicher bald aus Versehen wieder hier landen.

Aussage des Tages von glitzerdrachen: ardua prima via est 

In diesem Sinne-Eure Drachin! ;O)

  ooooooops, das war 2008 und jetzt haben wir 2009 und ich weigere mich einfach rot zu werden, weil ich immer noch nicht wirklich weiß, was CSS nun eigentlich ist und schlimmer: WAS ES KANN.
 
Mich trifft keine Schuld, ich bin Opfer meiner Gene,in denen eines ganz fest, fett und unterstrichen geschrieben steht: Technik ist nicht dazu da, um sich zwecks besseren Verständnisses derselben Warzen am Arsch anzusitzen- Technik hat einfach zu funktionieren. Ein Knöpfchen hier und da gedrückt…. und fertig sollte der Masterblock sein.
 
Bei Beschwerden über Aufmachung und Style wenden Sie sich bitte an meinen zuständigen Admin
  
- der ist allerdings im Urlaub und antwortet am liebsten mit einer Gegenfrage: Samma, werd’ ich dafür bezahlt oder was????
Ja, wirst Du mein Lieber- und zwar in Naturalien…*zähneknirsch*
 
Meine Ignoranz ist geradezu legendär, die modernen Kommunikationsmedien betreffend. Das fängt bei Mobiltelefonen und deren Funktionsweisen an und endet recht unrühmlich bei meinen Versuchen, diesen Blog als Wetzstein für meine scharfe Zunge zu nutzen- das einzige Werkzeug, das bekanntermaßen durch steten Gebrauch noch schärfer wird.
Ich kann im Allgemeinen ganz gut damit leben, Dinge nicht zu wissen oder zu können- die kluge Drachendame von Welt legt sich einfach diverse Erfüllungsgehilfen zu, die die entsprechenden Dienstleistungen quasi mit schlafwandlerischer Fähigkeit vornehmen können, so dass ich in der komfortablen Situation bin, dann einfach nur für Inhalte sogen zu müssen. Ich mach das mal an einem ganz typischen Beispiel fest:
Der Hofeigene Möbelschleppsklave ( vorzugsweise männlich ,gutaussehend, arbeitswillig, ohne nennenswerte Bandscheibenproblematik und notorisch unfähig, das Wörtchen „Nein“ oder Phrasen „ Iss jetzt grad schlecht“ in meiner Gegenwart in den Mund zu nehmen) fährt brav mit mir ins einschlägig bekannte Möbelhaus, lädt den ausgesuchten SchuhWANDschrank in meine Behausung und während er bei einer von mir eigens für ihn zubreiteten Tasse Kaffe nebst Leberwurststulle das Ding professioneller aufbaut als die Rudelmonteure von Portas- gehe ich fein in die City und erlege diverses, schon längst dringend benötigtes Schuhwerk.
In der besten aller Welten ist der Aufbau justamente im Augenblick meiner Rückkehr beendet und das Hammerschwingmännchen geradezu rührend darum besorgt, mich nicht zu schwer heben zu lassen- und trägt mir auch noch die Einkaufstaschen hoch in den dritten Stock. Das ist dann die genaue Befolgung des evolutionären Masterplans, der da besagt: Emanzipation ist, wenn Frau zwar alles kann, aber nicht tun muss.
In diesem speziellen Zusammenhang muss ich aber können wollen, denn ich habe keine Lust, bei jedem Änderungswunsch hinsichtlich dieses digitalen Glossensammelsuriums Leberwurststullen zu schmieren. Und zur Alternative ( hat durchaus auch was mit Fleisch im weiteren Sinne zu tun) habe ich zwar grundsätzlich Lust, aber nicht immer gerade dann wenn mir gerade eine saugeile Idee im Kopf herum schwirrt, wie ich das neueste Objekt meiner Gedankengänge stylisch aufgepeppt im I-net präsentieren möchte.
Aber es gibt Hoffnung, bei einer meiner regelmäßigen Tummeltouren durch die Web-Site eines einschlägig bekannten Buchdealers, der mit a anfängt und mit mazon aufhört entdeckte ich „ WordPress for Dummies“- was ich natürlich sofort bestellt habe. Also beleibt abzuwarten, wie ich dieses Werk, aus dessen Reihe ich schon diverse Anleitungen zum Glücklichsein besitze, nutzen kann, um mich hier etwas autarker zu tummeln als bis dato.
  
Ich bitte an dieser Stelle, mir eine gewisse Experimentierlust nach zu sehen und zu verinnerlichen, dass literarische Produktivität und der Ausbleiben durchaus im Zusammenhang mit dem Konsum von Fachbüchern zum Thema Blog-Tuning und CSS-Layouts zu sehen ist.
Ich halte es aufgrund der Tatsache, dass ich zwar das Outfit ummodeln und diverse Rechtschreibfehler korrigieren, aber keineswegs auf meine alten Texte aus dem Jahr 2008 verzichten möchte für wichtig darauf hinzuweisen, dass einige Texte doppelte Daten haben: Das eigentliche Erstellungsdatum und dann das des Release….hach kinners, wenn ich so Anglizismen benutzen tu, da fühlt man sich gleich viiiiiel kulitvierter…….woll?
  
difficile est satiram non scribere
  
In diesem Sinne
Eure Reality-Drachin